KraichgauKorn

StartseiteAktuellesKontakt

  • Über uns
  • Unser Produkt
  • Erzeuger
  • Bäcker
  • Kontrolle
  • Presse
  • Presseartikel
  • Fotogalerie
  • Downloads

KraichgauKorn

Auszug aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 17.02.2012

"Mehr Lokales und weniger drumrum"

Erzeugergemeinschaft will ihr Mehl ausgesuchten Discountern anbieten -
Gute Qualitäten bei leichtem Ertragsrückgang

Klicken Sie hier.

Auszug aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 17.02.2012

Kraichgaukorn mit sanftem "Wachstumsschub"

Umsatzentwicklung erlaubt auch Rückstellungen / Alte Sorten wie Einkorn werden gefördert

Klicken Sie hier.

Auszug aus der Kraichgau Stimme vom 16.02.2012

Zurück zu den Wurzeln des Getreides

Marktgemeinschaft setzt auf das urige Einkorn und will bald Discounter beliefern

Klicken Sie hier.

Auszug aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt vom 02.07.2011

BWagrar 26/2011

Die Zeit ist reif für das Einkorn

Klicken Sie hier.

Auszug aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 24.06.2011

Einkorn soll wieder seinen Platz finden

Marktgemeinschaft Kraichgaukorn startet bundesweit einzigartiges Projekt - "Exklusive Vermarktung eines Nischenprodukts"

Klicken Sie hier.

Auszug aus den Pforzheimer Nachrichten vom 20.06.2011

Kontrolleur nimmt den Weizen aufs Korn

Kraichgaukorn setzt die Qualitätsstandards für Landwirte besonders hoch

Klicken Sie hier.

Auszug aus der Kraichgau Stimme vom 17.06.2011

Einkorn, ein Ziel

Kraichgau Marktgemeinschaft will mit Brot aus Ur-Getreide eine Nische besetzen

Klicken Sie hier.

Auszug aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 09.06.2011

Seinem strengen Auge entgeht nichts

Ackerbauexperte Gerhard Risser unterzieht die Getreidefelder von "Kraichgau Korn" derzeit einer Qualitätskontrolle

Klicken Sie hier.

Auszug aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 26. Februar 2011

Wichtig ist die Beziehung zu den Bäckereien

In der Marktgemeinschaft Kraichgau Korn produzieren inzwischen 35 Landwirte umweltschonend Getreide

Klicken Sie hier.

Auszug aus den Badischen Neuesten Nachrichten vom 10.03.2010

Frische dient als Wachstumsmotor

Forum bei "Kraichgau Korn"; Marktgemeinschaft setzt auf Produkte aus der Region

Klicken Sie hier.

Auszug aus der Kraichgaustimme vom 26.02.2010

Die Vorsitzenden Rudolf Müller und Roland Waldi, Rolf Brauch vom Kirchlichen Dienst auf dem Lande und der Sachverständige Gerhard Risser (von links) Foto: Miriam Hinner

Der Erfolg liegt im Korn

Kraichgau Marktgemeinschaft feiert 20-jähriges Bestehen und stetiges Wachstum

Angefangen hat alles mit dem Wasserpfennig, mit dem Landwirte dafür belohnt wurden, dass sie verantwortungsvoll mit Düngemitteln umgehen. „Da waren es fünf bis sechs Bauern, die nach dem Motto gehandelt haben: Aus der Not eine Tugend machen“, erklärt Roland Waldi, Vorsitzender der Marktgemeinschaft Kraichgaukorn. „Die haben beschlossen, dass sie nur noch Getreide verkaufen wollen, das nicht gespritzt und nur wenig gedüngt ist.“

Konzept Und zum Konzept gehört noch mehr, erklärt Waldi: „Kein Einsatz von Wachstumsregulatoren, ausschließlich mechanische Unkrautregulierung, Anbau hochwertiger Sorten, Begrenzung der Anbauflächen durch naturbelassene Feldränder, schonendes Vermahlen des Getreides und die Vermarktung des Mehles an Bäckereien, die das Mehl handwerklich zu frischen Backwaren verarbeiten.“

Und das Konzept überzeugte. In den vergangenen 20 Jahren ist Kraichgaukorn stetig gewachsen. „Heute sind wir rund 40 Bauern, die auf 1500 Hektar Ackerfläche anbauen“, verdeutlicht Waldi. „Durch die Qualität, die wir liefern, können wir mit unserem Getreide auch noch Geld verdienen.“ Doch Waldi, der selbst seit 18 Jahren bei der Marktgemeinschaft dabei ist, geht es nicht allein um den Gewinn: „Da steckt eine Philosophie dahinter. Es ist schön, dass wir davon leben können. Aber wer nur die Einnahmen maximieren will, ist bei uns falsch.“

Mit Bio hat Kraichgaukorn nichts zu tun. „Wir sind konventionelle Betriebe, die einfach ohne Chemie arbeiten“, erklärt Waldi. Und sein Hauptpunkt: „Wir sind in der Region für die Region, denn auch das gehört zum Umweltbewusstsein dazu. Lange Transportwege wollen wir ganz vermeiden.“

Das ist auch der Grund, weshalb Kraichgaukorn nicht auf zahlreiche Anfragen aus Norddeutschland oder der Bodenseeregion eingeht. „Wenn wir unser Getreide dorthin karren, sind wir nicht mehr glaubwürdig“, erklärt Waldi. Einen Know-How-Transfer könne er sich allerdings sehr gut vorstellen. „Klar wollen wir noch wachsen“, sagt er. „Aber nicht um jeden Preis.“

Denn zum Wachstum gehören auch die Bäcker, und die müssen nicht nur wollen, sondern auch ihr Handwerk beherrschen. Roland Waldi: „Backstuben, die mit uns kooperieren, dürfen keine Backhilfsmittel verwenden.“ Dafür macht die Marktgemeinschaft reichlich Werbung für ihre Distributoren.

Blick in die Zukunft Ideen haben die Kraichgaukorn-Mitglieder genug. Für das Jubiläumsjahr haben sie auf 15 Hektar Einkorn – eine Urkornsorte – ausgesät. „Daraus soll ein neues Produkt entstehen. Mehr wird aber nicht verraten“, hält sich Waldi bedeckt. „Wir haben früh gemerkt, dass man sich selbst helfen muss. Denn die Politik wird es sicher nicht tun.“

(von Miriam Hinner)

Mitgliederversammlung 2010

Gesundes aus der Region

HEILBRONN-ITTLINGEN. Voller Tatendrang präsentiert sich die Marktgemeinschaft Kraichgau Korn auch im 20. Jahr ihres Bestehens.

„Wir sind gemeinsam besonders“, hebt der Agrarwissenschaftler Rolf Brauch bei der Hauptversammlung im „Ober's Landgasthof“ den Stellenwert der über 70 Mitgliedsbetriebe hervor, die sich nunmehr schon seit zwei Jahrzehnten dem Qualitätsmerkmal Regionalität widmen. „Die derzeitige Renaissance der Region“, so Brauch weiter, sei eine klare Bestätigung der Bemühungen, die viel Ausbaupotential in sich tragen. Vor zwei Jahrzehnten hatte eine Handvoll Landwirte die Regionalgemeinschaft im Kraichgau auf den Weg gebracht, der sich mittlerweile Landwirte, Mühlen und Bäckereien aus Pforzheim und dem Enzkreis, Hardt und Kurpfalz sowie Leintal und Zabergäu angeschlossen haben.

Die landwirtschaftlichen Betriebe erzeugen ökologisch wertvolles Getreide nach Anbauregeln, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflanzenbau der Universität Hohenheim entwickelt wurden. Zertifizierte Vertragsmühlen lagern und vermahlen das Kraichgau Korn und die Bäckereien verbacken ausschließlich dieses Mehl zu einem vielfältigen Brot- und Brötchensortiment. „Unser Elite-Korn ist den anderen Klassifizierungen in Sachen Qualität weit voraus“, sind sich die beiden Vorstände Rudolf Müller und Roland Waldi mit Blick auf den Mehrwert einig, der auch das zukünftige Tun der Aktivisten prägen wird.

Auf das nachhaltige Umsetzen dieser Maßgabe wird vor allem Gerhard Risser ein wachsames Auge richten: Der vereidigte Sachverständige taucht mindestens einmal jährlich unangemeldet auf, prüft den Ackerbestand, versiegelt Mehlproben und nimmt Rückstellmuster unter die Lupe. „So kann der geschlossene Kreislauf zwischen Landwirt, Mühle, Bäcker und Verbraucher jederzeit genau nachvollzogen werden“, betont Gerhard Risser, der gleich noch eine Bestätigung des sinnvollen Schaffens parat hat: „Der Welthandel ist im vergangenen Jahr so stark eingebrochen wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“, informiert Risser über die aktuelle Bilanz der Welthandelsorganisation WTO, die die Regionalisten in ihrem zukunftsweisenden Tun bestärken sollte. 

©  Michael Block

Impressum|Datenschutz|Nutzungsbedingungen
Internetlösung: Plan IT